
Über die Zukunft zu sprechen ist immer mit einem gewissen Risiko verbunden. Es ist leicht, allgemeine Ziele zu formulieren, modische Begriffe aufzuzählen oder Versprechen zu machen, die gut klingen, aber wenig Verbindlichkeit haben. Für InnoK ist 2026 kein Jahr dieser Art. Es ist weder ein Neuanfang noch ein Kurswechsel, sondern eine bewusste Fokussierung auf das, was die Erfahrungen der vergangenen Zeit tatsächlich erforderlich gemacht haben.
Im Mittelpunkt der Arbeit des InnoK Tudásmenedzsment Intézet steht auch 2026 weiterhin Wissen – jedoch nicht als isoliertes Gut. Nicht als reine Information und nicht als losgelöste Expertise, sondern als vernetzbare, geteilte und in Handlung überführbare Ressource. Der Fokus liegt nicht darauf, mehr Wissen zu erzeugen, sondern darauf, vorhandenes Wissen auf gemeinschaftlicher Ebene verständlich und nutzbar zu machen.
Eine der zentralen Ausrichtungen des kommenden Jahres ist die gezielte Stärkung gemeinschaftlichen Lernens. InnoK geht davon aus, dass komplexe gesellschaftliche und organisationale Herausforderungen nicht durch individuelle Lösungen bewältigt werden können. Es braucht Räume und Prozesse, in denen unterschiedliche Perspektiven aufeinandertreffen, Fragen gestellt werden können und Lernen nicht Nebenprodukt, sondern Ziel an sich ist. 2026 ist dieser Ansatz kein Experiment mehr, sondern Grundprinzip.
Ebenso wichtig ist die konsequente Vertretung systemischen Denkens. InnoK sucht nicht nach schnellen Antworten auf isolierte Probleme, sondern analysiert Zusammenhänge. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Institutionen, Gemeinschaften, Entscheidungen und deren Folgen miteinander verbunden sind. Diese Herangehensweise ist langsamer, schafft jedoch langfristig eine stabilere Grundlage als kurzfristige Einzelmaßnahmen.
Im Jahr 2026 wird sich auch die katalytische Rolle von InnoK weiter verstärken. Nicht als ausführende oder steuernde Instanz, sondern als verbindendes Element zwischen Ideen, Menschen und Initiativen. Ziel ist es nicht, alle Antworten innerhalb des Instituts zu bündeln, sondern jene Verbindungen zu ermöglichen, aus denen nachhaltige Lösungen entstehen können.
Der Fokus von InnoK beschränkt sich daher nicht auf ein einzelnes Projekt oder Thema. Er folgt vielmehr einer grundlegenden Logik: Wissen, Gemeinschaft und verantwortungsvolles Denken. 2026 steht für die bewusste Weiterentwicklung dieser Logik. Kein lautes Jahr, sondern eines mit klarer Richtung.