Klimaanpassung & Wissenstransfer
Das InnoK Wissensmanagement Institut nahm in Athen am zweitägigen Opening Site Visit des Projekts Athens Cooling Havens – Water-Powered Neighborhood Cooling and Engagement Stations teil. Der erste Programmtag konzentrierte sich gezielt auf die fachlichen Lösungen der Umsetzungspartner sowie deren Präsentation im realen städtischen Umfeld.
Veranstaltungsort war der Serafeio Athletic & Community Complex, der bereits für sich genommen Athens Bestrebungen verdeutlicht, gemeinschaftliche Funktionen mit urbaner Resilienz zu verbinden. Die Veranstaltung wurde von der Stadt Athen geleitet und fachlich von der European Urban Initiative (EUI) unterstützt.
Strategische Rahmenbedingungen und Projektüberblick
Nach der offiziellen Eröffnung stellten die Projektkoordinatoren die übergeordneten Ziele von Athens Cooling Havens vor. Deutlich wurde, dass der Umgang mit extremen Hitzewellen nicht nur eine technische Frage ist, sondern eine Herausforderung für Stadtverwaltung, Gesellschaft und öffentliche Gesundheit.
Die kurzen, prägnanten Vorstellungen der Umsetzungspartner zeigten, dass das Projekt bewusst auf einen multidisziplinären Ansatz setzt, der Wasserwirtschaft, naturbasierte Lösungen (Nature-Based Solutions), digitales Monitoring und Bürgerbeteiligung in einem integrierten System vereint.
Konkrete Lösungen: Wasser, Grünflächen und Daten
Im Mittelpunkt des fachlichen Vormittagsblocks standen innovative, standortspezifische Lösungen, darunter:
Diese Präsentationen waren für InnoK besonders relevant, da sie dem Ansatz entsprechen, datenbasierte Entscheidungsfindung und Wissensaustausch ins Zentrum nachhaltiger Stadtentwicklung zu stellen.
Gemeinschaftliche Dimension: Lernen und Beteiligung
Eine der stärksten Botschaften des Programms war, dass Cooling Havens keine isolierte Infrastruktur darstellen, sondern lebendige urbane Ökosysteme sind. Die von Impact Hub Athens vorgestellten gemeinschaftlichen und edukativen Elemente – Wasserschulen, Trainingsprogramme und künstlerische Installationen – unterstrichen, dass Klimaanpassung langfristig nur funktioniert, wenn die Bevölkerung aktiv eingebunden wird.
InnoK-Perspektive
Die fachlichen Inhalte des ersten Tages bestätigten InnoKs Rolle als Transferpartner: Ziel ist nicht die Kopie, sondern die Interpretation, Anpassung und Weiterentwicklung. Die Erfahrungen aus Athen bieten eine wertvolle Grundlage, um Klimaanpassung auch in Ungarn integriert, gemeinschaftsorientiert und datenbasiert weiterzudenken.
Der zweite Tag widmete sich gezielt den Transferpartnern, den Prozessen des Wissenstransfers und den nächsten Schritten – darüber berichten wir in einem gesonderten Blogbeitrag.







